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Absicherung des Berufsunfähigkeitsrisikos

Der Entwurf für das Sozialversicherungs-Änderungsgesetz 2012 sieht gravierende Änderungen im Bereich der Invaliditäts- bzw. Berufsunfähigkeitspensionen vor. So wird es Pensionen nur mehr bei dauerhafter Invalidität bzw. Berufsunfähigkeit geben.

Befristete Pensionen sollen für alle, die am 01.01.2014 jünger als 50 Jahre sind, abgeschafft werden. Wer seinen Beruf gesundheitsbedingt vorübergehend nicht mehr ausüben kann, erhält künftig keine staatliche Pension mehr, sondern Rehabilitationsgeld von der Gebietskrankenkasse für die Dauer der medizinischen Rehabilitation bzw. es erfolgt eine Umschulung in einen vergleichbaren Beruf und berufliche Reintegration. In diesem Fall wird Umschulungsgeld vom AMS gezahlt.

Nur wenn die Person dauerhaft invalid oder die berufliche Umschulung nicht zweckmäßig und zumutbar ist, erfolgt eine Pensionsgewährung wie bisher. Die neue Regelung wird sehr viele Menschen betreffen. Eine private Berufsunfähigkeitsversicherung federt das Risiko sehr gut ab, denn diese ist von den gesetzlichen Änderungen nicht betroffen.